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Schwarzkümmel – eine gesunde Pflanze mit vielen Facetten

Schwarzkümmel ist ein sehr interessantes Gewächs, welches viele noch nicht so Recht kennen bzw. einordnen können. In vielen Ländern ist der Schwarzkümmel insbesondere aufgrund seiner heilenden Kräfte ein häufig verwendetes Gewächs, welches nicht nur für einen besonders leckeren Geschmack in der Nahrung sorgt, sondern auch auf andere Weise verzehrt werden kann.

 

Bei uns wird Schwarzkümmel hauptsächlich für das Zubereiten von Speisen verwendet, da es einen herrlichen exotischen Geschmack mit sich bringt. Nicht nur das Aroma der zubereiteten Speisen bekommt eine besondere Note, sondern viele Menschen wissen den Schwarzkümmel auch aufgrund der verdauungsfördernden Eigenschaften zu schätzen und verwenden ihn regelmäßig als Gewürz für die unterschiedlichsten Gerichte. Mit Schwarzkümmel in der Nahrung wird das ganze Gericht bekömmlicher und einfacher zu verdauen.

 

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Schwarzkümmels wurde bereits in vielen Studien belegt und man sagt sogar, dass ein täglicher Konsum dieses exotischen Gewürzes die Lebensdauer positiv beeinflussen kann. Bei uns sehr beliebt ist ein Öl,welches aus Schwarzkümmel hergestellt wurde. Die Herstellung dieses Öls erfolgt aus Samen und ist nicht sehr einfach durchzuführen. Aus diesem Grund ist man am besten bedient, wenn man sich fertigen Schwarzkümmel Öl kauft, da dies preislich mit Sicherheit günstiger ist als die Herstellung in der heimischen Küche.

 

Der große Vorteil von Schwarzkümmelöl ist, dass dieser sich besonders gut auf das Immunsystem auswirkt. Das Abwehrsystem wird durch den Schwarzkümmel gestärkt und die Anfälligkeit für eine Vielzahl von Krankheiten gelindert. Ebenfalls sollt Schwarzkümmel bei einer ganzen Reihe von Allergien, unter anderem der Heuschnupfenallergie helfen. Manche Heilpraktiker verschreiben daher auch gerne Schwarzkümmel im Ölform oder als Kapseln.

 

Was viele nicht wissen ist, dass der Schwarzkümmel nichts mit dem bei uns in Europa häufig verwendeten Kümmel zu tun hat. Der Schwarzkümmel gehört der Familie der Hahnenfussgewächse an, welches eine andere Familie als der bei uns verwendete Kreuzkümmel ist. Doch der Schwarzkümmel wird bei uns nicht nur für das Verfeinern von Speisen eingesetzt, sondern immer mehr Menschen pflanzen sich dieses Gewächs als Zierpflanze in den heimischen Garten. Allerdings sollte man bedenken, dass der Schwarzkümmel in unseren europäischen Breitengraden nicht die Wirkung entwickeln kann wie in anderen Ländern. Aus diesem Grund wird der Schwarzkümmel häufig importiert, um sicher sein zu können, dass die heilenden Stoffe auch zu genüge enthalten sind.

 

Die bekanntesten Länder, in denen der Schwarzkümmel für den Export angebaut wird sind der Sudan, Ägypten und Äthiopion. Hier hat das Gewächs die idealen Bedingungen um einen hohen Gehalt der wirksamen Stoffe zu entwickeln. Der Schwarzkümmel hat hinsichtlich der sich im Boden befindenden Nährstoffe nicht viele Ansprüche und gedeiht auch in trockenen Regionen. Allerdings benötigt er eine ganze Menge Sonne, um den Geschmack und Wirkstoffgehalt entwickeln zu können, was wir so an diese Pflanze schätzen.

 

Obwohl der Schwarzkümmel aus anderen Ländern exportiert wird, handelt es sich dennoch um ein Gewürz, welches nicht allzu teuer ist und viele Vorteile bietet. Wer noch nie Schwarzkümmel probiert hat, sollte dies unbedingt nachholen, da sich mit diesem feinen Gewürz einen Menge Speisen verbessern lassen.

 

 

 

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